Germeringer Tafel vorübergehend geschlossen

Wie derzeit bundesweit über 130 Tafeln muss auch die Germeringer Tafel vorübergehend die Ausgabe von gespendeten Lebensmitteln einstellen, da sie sonst den Schutz ihrer ehrenamtlich Mitarbeitenden sowie der Kundinnen und Kunden nicht gewährleisten könnte. Grundlage für diese Entscheidung war eine Abwägung und Risikobewertung angelehnt an die Leitlinien des Robert- Koch Instituts sowie die aktuellen gesetzlichen Vorschriften. „Die Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen“, so Sozialdienst-Geschäftsleiterin Sabine Brügel-Fritzen. „Aber die Mehrzahl unserer knapp 80 ehrenamtlichen Tafel-Helfer ist vom Alter her der Risikogruppe zuzuordnen und soll derzeit soziale Kontakte meiden. Da ist eine Mitarbeit bei der Tafel-Ausgabe natürlich problematisch. Außerdem lässt es sich bei der Lebensmittelausgabe leider nicht verhindern, dass die Kunden dicht gedrängt vor der Ausgabestelle stehen. Der derzeit notwendige Mindestabstand kann hier nicht gewährleistet werden. Aus diesen Gründen hatte Tafelleiter Jürgen Quest bei der gestrigen Tafelausgabe schon Neuland betreten und hat – unterstützt von Studenten – außerhalb der Tafelräume vorgepackte Tüten einzeln an die Kunden ausgegeben. Der erwartete Andrang blieb allerdings aus: nur vereinzelt kamen Kunden, um die Tüten abzuholen.“ Gestern Abend traf dann auch noch ein Schreiben des Bundesprogramms Mehrgenerationenhäuser ein mit der Aufforderung „zum Schutz der Nutzerinnen und Nutzer der Mehrgenerationenhäuser die Türen der bundesweit rund 540 Mehrgenerationenhäuser zu schließen und in dieser ernsten Situation bis auf Widerruf keine Face-to-face-Angebote in den Häusern mehr vorzuhalten.“ Auch die Germeringer Tafel als Teil des MehrGenerationenHauses Zenja ist von diesem Schreiben betroffen. „Sobald sich die Situation entspannt, werden wir die Tafel wieder öffnen, denn wir möchten natürlich auch künftig bedürftige Menschen unterstützen. Auch wenn die Tafel vom Grundsatz her keine Vollversorgung sein kann, so hilft die Weitergabe von überschüssigen Lebensmitteln ihnen doch dabei, mit ihrem wenigen Geld besser zurecht zu kommen.  Im Moment hoffen wir, dass wir den Betrieb wieder aufnehmen können und dürfen, wenn auch die Schulen wieder öffnen“, so Tafel-Leiter Jürgen Quest.

Förderverein Germeringer Insel unterstützt Germeringer Tafel bei der Anschaffung einer Kühlzelle

Mit 4.000 Euro hat der Förderverein Germeringer Insel die Anschaffung einer gebrauchten Kühlzelle für die Germeringer Tafel unterstützt. Christian Dittrich, 1. Vorsitzender und Gaby Pichelmaier, stellvertr. Vorsitzende des Fördervereins (Foto: 2. u. 3. von li.) informierten sich bei einem Ortstermin bei den Sozialdienst-Vorständen Ingrid Neubauer und Georg Sedlmeier sowie bei Tafelleiter Jürgen Quest über das Platzangebot in der Kühlzelle. Diese war nötig geworden, um Lebensmittelspenden, die gekühlt aufbewahrt werden müssen, fachgerecht lagern zu können. „Wir freuen uns, dass wir jetzt genug Platz für solche Lebensmittel haben. Joghurt, Milch, Käse, Wurst und andere kühl zu haltenden Lebensmittel bekommt die Tafel zum Glück regelmäßig und manchmal in besonders großen Mengen, z.B. wenn bei einem Discounter ein ganzes Kühlregal ausfällt.  Dank der Kühlzelle können wir nun immer alles fachgerecht bis zum Ausgabetag am Dienstag einlagern“, freute sich Quest (Foto: 2. von re.).

KEMA des RAC Germering zu Gunsten der Germeringer Tafel

Am Samstag, den 22. Juni 2019 veranstaltete der Rotaract Club Germering eine „KEMA“ im AEZ Germering. KEMA steht für „Kauf-Eins-Mehr-Aktion“, eine der beliebtesten Sozialaktionen unter Rotaractern. Dabei werden Kunden vor ihrem Einkauf angesprochen und gebeten, eine Sache mehr zu kaufen. Die zusätzlich gekauften Waren werden dann in Kisten gesammelt und von Mitarbeitern der Tafel abgeholt. Die Spenden kommen dabei Menschen zugute, die nicht einfach mal so einkaufen gehen können und am Existenzminimum leben.

Dank der großzügigen Unterstützung der AEZ-Kunden, die teilweise sogar einen ganzen Einkaufswagen voller Waren abgaben, konnte der RAC Germering am Samstag in nur 6,5 Stunden 64 Kisten Lebensmittel sammeln. Das sind 1.161,5 kg, also über eine Tonne! Jede Menge Lebensmittel kamen so zusammen – von Mehl bis Nudeln, Milch und Schokolade, aber auch Shampoo und Duschgel und andere Hygieneartikel waren dabei.

Jeden Dienstag werden die gesammelten Spenden an Bedürftige von freiwilligen Helfern der Germeringer Tafel ausgegeben. Nach einer solchen KEMA können knapp 1.000 Menschen in Germering über mehrere Monate versorgt werden. Der RAC Germering und der Sozialdienst Germering bedanken sich bei allen, die mitgemacht und gespendet haben.

 

Mehr Informationen über den Rotaract Club Germering gibt e unter www.germering.rotaract.de und über die Germeringer Tafel unter www.germeringer-tafel.de.

 

Erfolgreiche Aktion von Strom Germering

500 Euro für die Germeringer Tafel

Bei einem Besuch in der Germeringer Tafel überreichte Strom Germering-Geschäftsführer Anton Kottermair (Foto links) Tafelleiter Jürgen Quest einen Scheck über 500 Euro: Das Geld war bei der Körperthermographie-Aktion am Stand von Strom Germering bei der FFB-Schau in Olching zugunsten der Germeringer Tafel zusammen gekommen.

Tatort Brauerei

Krimilesung zugunsten der Germeringer Tafel

230.- € für die Germeringer Tafel kamen bei der Krimilesung mit Andreas Schröfl  (dem Erfinder von Kommissar Bichlmaier und Bierbrauer Sanktus) zuammen, die die Buchhandlung Lesezeichen am 19.20.18 zusammen mit dem Liebick Getränke-Markt veranstaltet hatten. Der gelernte Brauer und Autor Schröfl verzichtete auf ein Honorar und die Familie Liebick verkostete die Zuhörer zwischendurch mit verschiedenen Bieren. Katrin Schmidt von der Germeringer Buchhandlung Lesezeichen übergab anschließend an Tafelleiter Jürgen Quest eine Spende über 230 Euro für die Germeringer Tafel. Herzlichen Dank für die Aktion und ein Prost auf die Veranstalter!